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Allgemeine Informationen zu Krediten

Wenn Sie Ihren Kapitalbedarf nicht vollständig aus eigenen privaten Mitteln bestreiten können, müssen Sie über einen Kredit nachdenken. Ansprechpartner sind für Sie Kredit Banken und Kredit Vermittlung.


Was ist ein Kredit?

Ein Kredit ist ein kurz, mittel- oder langfristiger Geldverleih (Kapital) an einen Schuldner. Kredite unterscheiden sich durch deren Konditionen, wie Zinsen, Sicherheiten, Rückzahlung usw. Langfristige Kredite werden als Darlehen bezeichnet. Kreditgeber sind in der Regel Kredit-Banken. Die Bezeichnung stammt aus dem lateinischen (credere = Kredit) und heisst nichts anderes als vertrauen bzw. glauben. Daher stammt auch das Wort Gläubiger (lat. Creditor = Kreditgeber / Gläubiger), denn ein Gläubiger vertraut darauf sein zeitlich verliehenes Geld zurück zu bekommen.

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Prüfen Sie hier die Leistungen und Konditionen verschiedener Kreditinstitute. Vergleichen Sie hier die Kreditkonditionen und entscheiden Sie dann, welche Kredit-Bank oder Kreditvermittlung für Sie in Frage kommt.

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Welcher Kredit ist der richtige?


Dispositionskredit - Dispokredit

Der Dispositionskredit ( = Überziehungskredit) ist ein Kredit, der dem Kontoinhaber ohne besondere Formalitäten von der Hausbank eingeräumt werden kann. Die Höhe eines Dispostionskredites erstreckt sich zwischen ein und mehreren Netto-Monatsgehältern. In der Regel liegt die Höhe beim zwei- bis dreifachen des monatlichen Nettoeinkommens. Der Dispositionskredit ist nicht an feste Rückzahlungsvereinbarungen und bestimmte Verwendungszwecke gebunden. Die Zinsen für die Kontoüberziehung sind fest, trotzdem fallen neben Soll- und Überziehungszinsen unter Umständen auch einmalige Kosten (Überziehungsprovision) an. Wird ein Dispostionskredit / Überziehungskredit mündlich zugesichert, so ist auch dieser rechtlich bindend und verpflichtet den Bankkunden vereinbarungsgemäß zur Rückzahlung.


Kredit-Verwendungszweck

Sie brauchen mal ein bisschen Geld für eine kleine Anschaffung? Geplant oder nicht, einen richtigen Kredit müssen Sie in solch einem Fall nicht gleich beantragen. Sie möchten bestimmt nicht für jeden kleinen Kredit Verhandlungen führen? Sie haben Recht. Einfacher und günstiger haben Sie es mit Ihrem persönlichen Dispositionskredit. Der allgemeine Verwendungszweck eines Dispositionskredites ist ein vorübergehender und kurzfristiger Geldbedarf. Dieser Kredit muss einmalig beantragt werden und darf ab diesem Zeitpunkt bis zu einem bestimmten Kreditbetrag genutzt werden.

Kredit Höhe

Die Höhe des Kredits orientiert sich an den Eingängen auf Ihrem Girokonto. Wenn Sie Änderungen wünschen, geht es meistens schnell und unproblematisch. Die Höhe liegt je nach Vereinbarung bei etwa ein bis drei Monatsgehältern.

Kredit Laufzeit

Eine Laufzeitbeschränkung gibt es in der Regel für Dispostionskredite nicht. Wir empfehlen Ihnen allerdings, Ihren Dispositionskredit nicht für eine dauerhafte Inanspruchnahme zu nutzen. Für größere Anschaffungen lohnt sich ein Allzweckdarlehen, da die Kosten wesentlich günstiger sind.

Kredit Rückzahlung

Die Rückzahlung unterliegt keinen festen Raten und kann vom Kunden selbst bestimmt werden. Prinzipiell sollte bei der Gestaltung des Kreditrahmens beachtet werden, dass man den Kredit möglichst innerhalb von 2-3 Monaten problemlos zurückzahlen kann, da sonst schnell eine laufende und wachsende Verschuldung entstehen kann.

Kredit Absicherung

Für einen Dispostionskredit braucht die Bank keine weitere Absicherung. Als Sicherheit dienen ihre regelmäßigen Eingänge auf das Girokonto.


Anschaffungsdarlehen


Verwendungszweck Darlehen

Ein Anschaffungsdarlehen (Allzweck-Darlehen) garantiert Ihnen Unabhängigkeit bei der Jagd nach Schnäppchen. Sie bekommen meistens Konditionen, die Ihnen einen konstanten Zins und feste monatliche Raten während der gesamten Laufzeit sichern. Mit einem Anschaffungsdarlehen werden langlebigere Konsumgüter wie beispielsweise das Familieauto finanziert oder besondere Wünsche wie beispielsweise die Weltreise erfüllt.

Anschaffungsdarlehen dienen der allgemeinen freien Nutzung mit der Verpflichtung des Darlehensnehmers, dem Darlehensgeber, in der Regel eine Kreditbank, das zur vereinbarten Zeit oder auf Abruf bzw. Kündigung erhaltene Darlehen zu den vertraglich geregelten Konditionen zurückzuerstatten. Darlehen werden im allgemeinen gegen Zins oder Gewinnbeteiligung für eine begrenzte Zeit zur Verfüguung gestellt. Häufig werden die Begriffe Darlehen und Kredit im gleichen Sinne gebraucht. In Bankkreisen versteht man unter Darlehen solche Ausleihungen, bei denen im Gegensatz zum Kredit der gesamte Geldbetrag in einer Summe zur Verfügung gestellt und eine regelmäßige Tilgung vereinbart wird. Eine klare begriffliche Abgrenzung besteht nicht. Das Anschaffungsdarlehen oder der Anschaffungskredit ist eine besondere Darlehensform mit einer Laufzeit meist von 24 bis 48 Monaten. Darlehensnehmer sind vorwiegend Privatpersonen. Darlehen dieser Art dienen der Finanzierung von Gebrauchs- bzw. Investitionsgütern. Anschaffungsdarlehen werden als Ratenkredite mit dem Laufzeitzins abgerechnet. Die aus dem Darlehensbetrag ermittelte Teilzahlung pro Laufzeitmonat wird dem Kapital auf geschlagen und der so ermittelte Gesamtbetrag in gleichen Monatsraten zurückgezahlt.

Darlehen Höhe

Die Art der Anschaffung bestimmt die Höhe.

Darlehen Laufzeit

Die Laufzeit eines Anschaffungsdarlehens richtet sich in der Regel nach der Höhe des Darlehen- / Kredit-Betrages. Die durchschnittlichen Laufzeiten liegen zwischen 6 und 72 Monaten.

Darlehen Rückzahlung

Die Rückzahlung erfolgt durch vorher festgesetzte Raten und richtet sich auch in diesem Fall nach Höhe des Anschaffungsdarlehens und des Gehaltes.

Darlehen Absicherung

Die Hausbank trägt das Kredit-Risiko für die öffentlichen Darlehen (= Primärhaftung). Daher wird sie von Ihnen als Kreditnehmer eine bankübliche Absicherung verlangen. Eine Besicherung ist in diesem Fall notwendig und meist wird ebenfalls die Kreditfähigkeit geprüft. Die Absicherung wird beispielsweise durch eine Bürgschaft, einen Kfz-Brief oder Lohn- / Gehaltsabtretungen gefestigt werden.


Welche Kreditarten unterscheidet man?


Ratenkredit

Als Ratenkredit wird ein Darlehen bezeichnet, das durch einen vertraglich festgelegten Betrag zurückbezahlt wird. Die Rüchzahlung eines Ratenkredit erfolgt in der Regel in gleichen Monatsraten. Die Berechnung der monatlichen Kredit raten enthält zum Beispiel die Kredit tilgung, Kredit Zinsen und eine Kredit Gebühr. In Deutschland gilt das Verbraucher kredit gesetz für Ratenkredit. So wird von den Kredit -gebern gefordert, den Effektivzins anzugeben, damit der Kredit nehmer leichter vergleichen kann.

Durch einen Ratenkredit wird einem Kreditnehmer ermöglicht, die monatlichen Kredit raten über die Laufzeit in gleiche Teilbeträge zurück zu bezahlen.

Barkredit

Barkredite sind meist bis zu 3.500 EUR begrenzt, können jedoch bar und ohne Schufa-Anfrage genehmigt werden.

Sofortkredit

Meist werden Onlinekredite als Sofortkredite bezeichnet, da die Genehmigung bereits in wenigen Minuten vollzogen wird.

Kleinkredit

Der Kleinkredit ist ein Kredit zu Konsumzwecken wie beispielsweise Ferien oder ein Auto. Meist sind die Zinssätze aufgrund des hohen Verlustrisikos und der Bonitätsprüfung höher als bei anderen Krediten.

Beamtendarlehen

Das Beamtendarlehen ist ein günstiger Ratenkredit für Beamte, Angestelltem Akademiker und Lehrer.

Baufinanzierung

Die Baufinanzierung ist ein Kredit der meist durch die Eintragung einer Grundschuld zugunsten des Kreditgebers besichert wird.

Immobilienfinanzierung

Die Immobilienfinanzierung finanziert alle Kosten, die bei einer Investition in eine Immobilie anfallen. Dies beinhaltet sowohl Entwicklungs- als auch Anschaffungskosten eine Immobilie

Autofinanzierung

Kredit um Neu- oder Gebrauchtfahrzeuge zu finanzieren, wobei die Kredite der Herstellerbanken meist durch den Hersteller subventioniert werden und somit einen günstigeren Zins anbieten.


Was ist der Kreditzins?

Der Zins ist der Preis den man für das Ausleihen eines Geldbetrages bezahlen muss, da der Kreditnehmer für einen bestimmten oder unbestimmten Zeitraum auf die Nutzung verzichten muss. Dies bedeutet auch, dass man für einen Kredit mehr bezahlen muss als ursprünglich geliehen.

Der Zinssatz richtet sich vor allem nach:

  • der vereinbarten Laufzeit des Kredits;
  • der Bonität (Kreditwürdigkeit) des Kreditwerbers und seiner Besicherung;
  • dem momentanen Eckzinssatz oder seiner Prognose in die Zukunft;

Da der Zinssatz auch von Gesellschaft zu Gesellschaft teilweise enorm variiert sollte ein Vergleich unbedingt genutzt werden.


Wie werden Kredite besichert?

Man unterscheidet ungesicherte Kredite, das heißt Blankokredite die lediglich auf Grund der Bonität des Darlehensnehmers gewährt werden und gesicherte Kredite wie beispielsweise Hypothekarkredite, Diskontkredite und Bürgschaftskredite.

Der Kreditgeber verlangt je nach Höhe des Kredits meist eine Sicherstellung die in folgenden Formen stattfinden kann:

  • Hypotheken oder Grundschulden auf Grundstücke, Betriebsanlagen oder Bauwerke;
  • Recht auf Pfändung eines Teils des Einkommens oder des durch den Kredit erwarteten Gewinns;
  • Abtretung von Ansprüchen gegen Dritte, wie beispielsweise die Auszahlung von fälligen Kapitallebensversicherungen oder die Erlöse aus Grundstücksverkäufen;
  • Wechsel auf die Kreditsumme bei kurzfristigen Finanzierungen;

Kredit - Umschuldung

Unter Umschuldung versteht man, eine Umwandlung kurzfristiger Kredite in langfristige Ratenkredite. Dies geschieht durch eine Verlängerung der Laufzeit. Desweiteren können auch kleinere Kredit Summen zu einer größeren zusammengefaßt werden. Dabei dehnt sich die Laufzeit aus und unter Umständen bekommt man einen günstigen Zinssatz.


Was ist die Bonität?

Die Bonität beschreibt die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit eines Kreditnehmers (Schuldners) und muss auf Grund gesetzlicher Vorschriften zur Kreditentscheidung von jeder Bank geprüft werden. Es wird berechnet ob der Kreditnehmer, nach Abzügen der für eine angemessene Lebensführung notwendigen Beträgen, in der Lage wäre die laufenden Kreditkosten zu bezahlen. Ebenso wird das bisherige Verhalten geprüft um eine Gewähr zu liefern, ob der Schuldner den Pflichten der Zahlung nachkommen kann. Die Bonitätsprüfung liegt aus diesem Grund ebenso im Interesse des Kreditnehmers, denn wenn eine schlechte Bonität vorliegt, sollte eine Kreditaufnahme gut überlegt sein.


Was ist eine SCHUFA?

Schufa ist die Abkürzung der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, deren Aufgabe es ist die Kreditgeber (Gläubiger) vor Verlusten bei Darlehensgeschäften zu schützen und die Kreditnehmer (Schuldner) vor übermäßiger Verschuldung zu bewahren. Die Schufa besitzt einen Datenbestand von etwa 62 Millionen volljährigen Personen, die Besitzer von Girokonten, Kreditkarten, Handyverträgen, Leasingverträgen, Krediten oder Rechnungen aus dem Versandhandel sind. Aus diesen Informationen können Auskünfte über offene, ausreichend gemahnte und unbestrittene Forderungen, Eidesstattliche Versicherungen und Privatinsolvenzverfahren gegeben werden. Über 90% der erteilten Auskünfte sind jedoch Positivinformationen, welche die Kreditfähigkeit bestätigen.





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